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19/12/2019 Alles | Grillen | Rezepte | Tipps & Tricks

Das ultimative Raclette-Menü

Als guter Gastgeber macht es mich immer wieder glücklich, meinen Freunden neue Geschmackserlebnisse zu servieren. Ich liebe das gesellige Zusammensein, die Gemeinschaft, die Freude, die man mit leckerem Essen verbreiten kann und die Wertschätzung, die man bekommt. Und ich liebe Raclette.

Was gibt es Schöneres, als sich gemeinsam Zeit zu nehmen und das Essen gemütlich anzugehen? Dass man sich auch bei einem Raclette-Abend selbst übertreffen kann und mit kulinarischen Highlights seine Gäste verzaubern kann, ist ab sofort kein Geheimnis mehr. Genau hierfür habe ich das ultimative Raclette-Menü zusammengestellt. Viel Spaß!

Grundsätzliches vorab: Es gibt ein paar Dinge, die sind mir für jedes Raclette-Dinner äußerst wichtig. Ich finde, dass die Begrüßung immer die Stimmung für den ganzen Abend ebnet. Ein Willkommensdrink oder -snack ist eine freundliche Geste, die immer gut ankommt.

Auch das Ausprobieren darf beim Raclette nie zu kurz kommen. Kein Abend bietet so viele Möglichkeiten zum Experimentieren wie ein Raclette-Abend. So funktionieren beispielsweise neben dem klassischen Raclette-Käse auch fast alle anderen Sorten. Einfach grob reiben und auf dem Raclette-Pfännchen verteilen. Genauso wichtig ist die richtige Würze des Grillguts. Hier darf man gerne kreativ werden. Meine Kollegin Lara hat 4 leckere Ideen für Rubs und Marinaden für dich.

Die Vorspeise: Pimientos de Padrón – Raclette Edition

Zutaten
Zutaten für 4 Portionen
  • 400 g Bratpaprika
  • 1 Ciabatta-Brot
  • Meersalz, nach Belieben
  • 4 EL Olivenöl
Pimientós de Padron - Raclette Edition

Einleitung

Auch wenn es nur die Vorspeise ist, ist dies meistens schon der größte Hingucker des Abends. Die fertig vorbereiteten und marinierten Pimientos werden einfach auf der großen Grillfläche verteilt, idealerweise auf einer Naturgrillsteinplatte. Der Überraschungseffekt ist gleich doppelt da: Fast niemand kennt Pimientos vom Raclette und dass es eine gemeinsame Vorspeise gibt, ist auch etwas Neues.

Die kleinen, spanischen Bratpaprika sind dafür ideal. Schnell zubereitet, super aromatisch und ein echter Hingucker auf dem Raclette-Grill. Das solltest du unbedingt mal ausprobieren.

Zubereitung

  1. Raclette-Grill auf maximaler Stufe vorheizen lassen, sodass die Grillplatte so heiß wie möglich wird.
  2. Die Pimientos waschen und trocken tupfen.
  3. Anschließend in einer Schüssel mit reichlich Meersalz und dem Olivenöl durchmengen.
  4. Die Bratpaprika jetzt gleichmäßig auf der heißen Grillplatte verteilen. Den Raclette-Grill dabei ruhig auf maximaler Temperatureinstellung lassen.
  5. Je nach Raclette-Gerät benötigen die Paprika ca. 5 bis 10 Minuten. Regelmäßig wenden.
  6. Die Pimientos können entweder auf Tellern serviert oder direkt von der Grillfläche gegessen werden. Ciabatta im restlichen Olivenöl dippen.

Der Hauptgang: Kurkuma-Rinderfilet vom Raclette

Zutaten
Zutaten für 8 Portionen
  • 400 g Rinderfilet
  • ½ Tasse Pflanzenöl
  • ½ TL gemahlener Kurkuma
  • 1 Msp. Cayenne Pfeffer
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 1 Baguette
  • 100 g geriebener Emmentaler
  • 70 ml Sahne
  • Salz
  • Weißer Pfeffer aus der Mühle
Kurkuma-Rinderfilet vom Raclette

Einleitung

Klassische Raclette-Pfännchen mit überbackenen Kartoffeln kennt bereits jeder. Aber Rinderfilet mit Kurkuma und frischen Frühlingszwiebeln, überbacken mit einer Käsesahne? Das ist schon ein echtes Highlight.

Gerade Kurkuma ist momentan voll im Trend: Lecker, gesund und super vielseitig. Da du statt des Rinderfilets auch Schweinefilet nehmen kannst, bietet das Rezept sogar eine leckere Alternative. Lass dich nicht abschrecken, obwohl wir hier von Filet sprechen, ist das Rezept ganz einfach. Probiere es einfach mal aus.

Zubereitung

  1. Fleisch von allen Fettteilen und Häuten befreien und in Pfännchen-gerechte Streifen schneiden.
  2. Für die Marinade Öl, Kurkuma und Cayennepfeffer verrühren und mit dem Fleisch in eine Schüssel geben.
  3. Filet mindestens 3 Stunden im Öl marinieren. Wird es länger mariniert, sollte es in den Kühlschrank gestellt werden.
  4. Frühlingszwiebeln putzen und in feine Ringe schneiden.
  5. Raclette-Grill auf höchster Stufe vorheizen.
  6. Käse grob raspeln, Sahne steif schlagen und beides zusammen vermischen.
  7. Pfännchen erst mit Frühlingszwiebeln, dann mit den Filetstreifen befüllen. Nach Geschmack mit Salz und Pfeffer würzen. Anschließend mit der Käsesahne bedecken.
  8. Die Temperatur des Raclette-Grills gegebenenfalls herunter regulieren, sodass die Käsesahne nicht verbrennt.
  9. Pfännchen so lange backen, bis die Sahnehaube leicht gebräunt ist.

Das Dessert: Raclette-Pfannkuchen mit gegrillter Ananas

Zutaten
Zutaten für 6 Portionen
  • 150 g Mehl
  • 250 ml Milch
  • 2 Eier
  • ½ Ananas
  • Zucker (Menge abhängig von der Süße der Früchte)
  • Prise Salz
Raclette-Pfannkuchen mit gegrillter Ananas

Einleitung

Desserts sind beim gemeinsamen „Racletten“ immer noch kein Standard. Wieso eigentlich nicht? Ich persönlich finde ja, dass es ein Dinner ohne Dessert gar nicht geben darf. Gut, ich bin aber sowieso die größte Naschkatze, die ich kenne.

Die Raclette-Pfannkuchen mit gegrillter Ananas sind super lecker und auch vielseitig: Statt der Ananas kannst du natürlich auch alle anderen Obstsorten ausprobieren. Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!

Zubereitung

  1. Raclette-Grill auf maximaler Stufe vorheizen.
  2. Mehl, Milch, Eier, Zucker und Salz zusammenmixen, bis eine homogene Masse ohne Klümpchen entsteht.
  3. Ananas in kleine, pfannengerechte Stückchen schneiden. Auf der Grillfläche des Raclettes 3-4 Minuten angrillen, bis die Fruchtstücke leicht gebräunt sind.
  4. Ananasstücke in die Pfännchen legen, mit dem Teig übergießen und Zucker darauf streuen.
  5. Pfännchen ca. 5 Minuten im Raclette-Grill backen lassen, bis der Teig durchgegart und der Zucker leicht karamellisiert ist.